Cumbria Way: Ultimativer Guide mit Etappen, Unterkünften, Highlights und Route
- Jul 28, 2025
- 21 min read
Updated: Feb 15
Der Cumbria Way ist 122 km langer Fernwanderweg durch das Herz des englischen Lake District Nationalparks, von Ulverston bis Carlisle.
In diesem Artikel findest du alle Informationen, die du für eine sorgfältige Planung und eine sichere Wanderung am Cumbria Way benötigst. Ich führe dich durch jede Etappe im Detail und zeige dir zusätzlich spannende Highlights entlang der Route, Versorgungsmöglichkeiten, sowie Unterkünfte und mögliche Zeltplätze.

Inhalt
1. Anreise
2. Route
3. Etappen
4. Unterkünfte
5. Erfahrungsbericht
6. Weitere Informationen
7. Packliste
8. GPX und Karteninformationen
9. Fazit
Der Cumbria Way auf einen Blick
Länge: 112 - 122 km
Dauer: 6 Tage, je nach Etappenplanung und Tagesdistanzen
Höhenmeter: rund 2.000 hm insgesamt
Schwierigkeit: Technisch überwiegend leicht bis moderat. Im mittleren Bereich sind vor allem einzelne Passübergänge wie der Stake Pass, moorige Abschnitte bei Nässe sowie längere Distanzen zwischen Versorgungsmöglichkeiten. Gute Grundkondition und Trittsicherheit sind empfehlenswert.
Landschaft: Typische Lake-District-Szenerie mit stillen Tälern, klaren Seen, Hochmooren, grünen Weideflächen, uralten Steinmauern und hohe Hügeln.
Highlights: Coniston Water, Great Langdale, High Pike, der Stake Pass, Borrowdale, Derwent Water und Keswick.
Unterkunft: Entlang aller Etappen findest du Hotels, B&Bs, Hostels und Gästehäuser. Zusätzlich gibt es auf jeder Etappe mindestens einen Campingplatz.
Wildcampen: Ist in England offiziell nicht erlaubt.
Beste Richtung: Offiziell von Süd nach Nord (Ulverston → Carlisle). Der Weg lässt sich aber problemlos auch umgekehrt gehen.
Anforderungen: Sichere Orientierung, etwas Erfahrung auf längeren Tagesetappen sowie Ausdauer für Etappen bis 25 km. GPS-Tracks sind sinnvoll – besonders bei Nebel oder schlechtem Wetter.
Typischer Startpunkt: Ulverston im Süden beim "The Gill", offizieller Endpunkt ist die historische Stadt Carlisle.
Wegmarkierung: Der Cumbria Way ist markiert, jedoch nicht so gut das du vollständig auf deine Smartphone-Navigation verzichten kannst.
Beste Reisezeit: Mai bis Oktober. Besonders schön sind Mai und Juni mit frischem Grün sowie der September mit herbstlicher Stimmung. Im Hochsommer sind die Tage lang, aber teils auch gut besucht.
Wegbeschaffenheit: Mischung aus Wanderpfaden, Waldwegen, Uferwegen, schmalen Steigen, Flusswegen, Forstwegen und kurzen Asphaltabschnitten in Ortschaften.

Cumbria Way Anreise
Die Anreise zum Cumbria Way ist unkompliziert und gut planbar. Zuerst solltest du jedoch einen Startpunkt festlegen. Der Cumbria Way beginnt offiziell in Ulverston beim Cumbria Way Trailhead. Der Ort ist gut ans öffentliche Verkehrsnetz angebunden und lässt sich auf mehreren Wegen unkompliziert erreichen.
Mit dem Flugzeug
Am einfachsten und oft auch am günstigsten ist die Anreise über Manchester, Liverpool, Blackpool oder Leeds. Alle diese Städte verfügen über internationale Flughäfen mit zahlreichen Direktverbindungen aus ganz Europa. Die nächstgelegenen Flughäfen sind:
Manchester Airport – ca. 2,5 Stunden mit dem Zug (Umstieg in Lancaster)
Leeds Airport – ca. 3 Stunden mit Zug (Umstieg in Lancaster)
Liverpool Airport – ca. 2,5 Stunden mit Zug (Umstieg in Lancaster)
Für die Suche nach günstigen Flügen kann ich dir Skyscanner sehr empfehlen – eine erstklassige App, die dir einen schnellen Überblick über die besten Flugangebote bietet.
Weiterreise mit dem Zug
Die britische Bahn (National Rail) verbindet Manchester, Liverpool, Blackpool oder Leeds direkt mit Lancaster. Von dort fahren regelmäßig Regionalzüge nach Ulverston.
Auch der Zug fährt mehrere Male täglich und benötigt nur 39 Minuten. Für die Suche nach einen Zug kann ich dir die OMIO-App sehr empfehlen.
Rückreise
Die Stadt Carlisle in der sich dein Zielpunkt befindet ist hervorragend an das öffentliche Verkehrsnetz angebunden. Nutze für die Rückreise am besten den Bahnhof in Carlisle.
Dokumente für die Einreise
Ab dem 02. April 2025 brauchen alle Einreisenden neben einem gültigen Reisepass, auch eine ETA (Elektronische Reiseanmeldung.) Die ETA-Regelung richtet sich an alle Besucher, die für kurze Aufenthalte im Vereinigten Königreich kein Visum benötigen oder die vor ihrer Reise noch keinen britischen Einwanderungsstatus haben. Beantragen kannst du diese ganz einfach über die "UK ETA App" oder online unter gov.uk. Dort findest du auch weitere Informationen.
Wie immer empfehle ich dir ein Video zu Tour:

Cumbria Way Route
Der Cumbria Way erstreckt sich über rund 122 Kilometer durch den atemberaubenden Lake District im Nordwesten Englands. Die Schwierigkeit des Trails wird als moderat eingestuft, und in der Regel benötigt man 5-6 Tage, um den gesamten Weg zu wandern. Die Route des Cumbria Way ist insgesamt leicht bis mittelschwer zu begehen und technisch nicht besonders schwer und somit bestens für genussvolles Fernwandern geeignet. Nur bei sehr schlechten Wetter können einzelne Moorabschnitte etwas anspruchsvoller werden.
Entstehung des Cumbria Way
Der Cumbria Way wurde in den 1970er Jahren von der Ramblers Association entwickelt und zählt heute zu den bekanntesten Fernwanderwegen Englands. Ziel war es, Wandernden einen durchgängigen, gut markierten Weg durch die landschaftlich und kulturell vielfältige Region zu bieten – und zugleich den nachhaltigen Tourismus im Lake District zu fördern. Der Weg verläuft fast vollständig innerhalb des Lake District Nationalparks und vermittelt eindrucksvoll die natürliche und kulturelle Seele dieser einzigartigen Region.
Wegmarkierungen
Der Cumbria Way ist gut markiert, jedoch nicht durchgehend intensiv. Gelbe Pfeile und Schilder mit der Aufschrift „Cumbria Way“ auf Holzpfählen und Steinen zeigen dir den Weg. Trotzdem solltest du ein GPS-Gerät oder eine Offline-Karte dabeihaben – so bleibst du auf Kurs, auch wenn die Wegmarkierungen einmal fehlen sollten.

Denk daran, deine Reise gut abzusichern – denn bei einem Sturz oder einer anderen typischen Wanderverletzung können schnell hohe Bergungskosten entstehen.
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Cumbria Way Etappen
Der Cumbria Way ist eine beeindruckende Wanderung, die in mehreren Etappen durch die abwechslungsreiche Landschaft führt. Die Etappen bieten dir einzigartige Ausblicke auf die umliegenden Berge, Täler und Dörfer. Die Schwierigkeit unterscheidet sich nur geringfügig durch die Weglänge und Höhenmeter:
Klassisch:
Etappe 1: Ulverstone - Coniston (24km und 600hm)
Etappe 2: Coniston - Great Langdale (18km und 550hm)
Etappe 3: Great Langdale - Rosthwaite (11km und 420hm)
Etappe 4: Rosthwaite - Keswick (13km und 230hm)
Etappe 5: Keswick - Caldbeck (23km und 900hm)
Etappe 6: Caldbeck - Carlisle (25km und 190hm)
Interaktive Karte mit allen Etappen
Damit du den Überblick behältst, findest du hier eine interaktive Karte mit allen Etappen des Cumbria Way – inklusive Start- und Zielpunkten sowie den wichtigsten Orten entlang der Route.
Outdooractive: https://out.ac/3wqKBx
Für sportliche:
Etappe 1: Ulverstone - Coniston (24km und 600hm)
Etappe 2: Coniston - Great Langdale (18km und 550 hm)
Etappe 3: Great Langdale - Keswick (24km und 650hm)
Etappe 4: Keswick - Caldbeck (23km und 900hm)
Etappe 5: Caldbeck - Carlisle (25km und 190hm)

Cumbria Way Unterkünfte
Entlang des Cumbria Way gibt es einige Unterkünfte, von charmanten Gästehäusern und Hotels bis hin zu B&Bs. Über die nachstehenden Links kannst du direkt hier über meine Partnerplattform "Booking.com" deine Unterkünfte buchen. Es kostet dich dadurch keinen Cent mehr. Alle anderen Unterkünfte und auch Zeltplätze habe ich dir ebenso zusammengetragen.
Wildcampen: Ist in England nicht erlaubt. Es gibt jedoch auf jeder Etappe einen Campingplatz.
Startpunkt: Ulverstone
Etappe 1: Coniston
Coniston Hall
Etappe 2: Great Langdale
Etappe 3: Rosthwaite
Etappe 4: Keswick
Etappe 5: Caldbeck
Etappe 6: Carlisle

Cumbria Way Erfahrungen
Meine Erfahrungen auf dem „Cumbria Way“ sind so vielfältig wie die Weitwanderung selbst. Hier bekommst du einen kompakten und zugleich detaillierten Überblick über alle Highlights und das, was dich auf deiner Tour erwartet.
Anreise: Die Anreise zum Cumbria Way war sehr unkompliziert. Ich habe einen Flug nach Manchester gebucht – ein internationaler Flughafen mit zahlreichen Verbindungen aus ganz Europa. In Manchester angekommen, bin ich direkt mit dem Zug (fährt mehrmals täglich) nach Ulverston weitergefahren. Die Fahrt hat etwa 1 Stunde und 40 Minuten gedauert. In Ulverston angekommen, habe ich meine erste Nacht in einem gemütlichen Bed & Breakfast verbracht – inklusive herzhaftem englischem Frühstück am nächsten Morgen. Decke dich in Ulverston unbedingt mit ausreichend Lebensmitteln ein, denn die nächste zuverlässige Versorgungsmöglichkeit erreichst du erst wieder in Coniston am Ende der ersten Etappe.
Tipps für Ulverston
Wenn du noch etwas Zeit hast, lohnt sich in Ulverston ein gemütlicher Spaziergang durch die kleine Innenstadt. Die Gassen sind charmant, die Atmosphäre entspannt und perfekt, um vor dem Start in den Cumbria Way anzukommen.
Unbedingt sehenswert ist das Laurel & Hardy Museum, bei uns besser bekannt als „Dick und Doof“. Hier tauchst du in das Leben von Stan Laurel ein, der in Ulverston geboren wurde. Nur wenige Minuten entfernt findest du auch sein Geburtshaus, das du ebenfalls besichtigen kannst.
Etwas oberhalb der Stadt ragt in der Ferne das Sir John Barrow Monument auf einem Hügel über Ulverston. Der Spaziergang hinauf ist besonders schön – vor allem am Abend, wenn die Sonne langsam über der Morecambe Bay untergeht und die Stadt in warmes Licht taucht. Ein perfekter Auftakt für deine Wanderung durch den Lake District.

Etappe 1: Ulverstone - Coniston (24km und 615hm)
Vom offiziellen Startpunkt des Cumbria Way im Stadtteil „The Gill“ verlässt du Keswick und wanderst zunächst durch sanftes Farmland und auf einfachen Wegen durch die Vorlandschaft, bis du an der schönen Steinkirche St John the Evangelist's Church, vorbeikommst. Mit jedem weiteren Kilometer wird die Landschaft hügeliger
Nach dem Beacon Tarn See hast du die Möglichkeit für einen optionalen Abstecher auf den 255 m hohen Beacon Fell, der dir ein schönes Panorama auf den Lake District Nationalpark liefert. Schon öffnet sich der Blick auf den Coniston Water. Auch das hübsche Dorf Coniston sowie der markante Gipfel des Coniston Old Man tauchen am Horizont auf. Mit einem zusätzlichen Tag mehr in Coniston kannst du eine Bergtour (T2) zum Coniston Old Man machen und die umliegende Bergwelt erkunden. Die Tour findest du hier!
Nach dem Überqueren der Straße führt der Weg nun entlang des Seeufers. Auf deiner rechten Seite begleiten dich die dicht bewaldeten Hänge des Grizedale Forest am anderen Ufer. Am weiteren Weg findest du die Campingplätze kurz vor Coniston, wenn du im Zelt übernachtest.
Tipps für Coniston
Wenn du in Coniston angekommen bist, lohnt es sich, noch etwas Zeit einzuplanen. Der Ort bietet mehr, als man auf den ersten Blick vermutet:
Fahrt mit der Steam Yacht Gondola
Besuch des Ruskin Museum, mit Einblicke in die Geschichte der Region .
Abendessen in einem typischen englischen Pub
Die Parish Church of Saint Andrew besuchen
Spaziergang zu den Coniston Copper Mines
Spaziergang zum Bluebird Cafe direkt am Wasser
Versorgung: In Torver gibt es einen kleinen Laden. In Coniston hast du dann ausreichend Auswahl, um dich für den nächsten Wandertag zu versorgen. Empfehlenswert ist das Coniston Foodhouse, wo du Snacks, frische Sandwiches und Lunchpakete bekommst. Ansonsten gibt es einen kleinen Supermarkt.

Etappe 2: Coniston - Great Langdale (18km und 550hm)
Du startest den Tag mit einem sanften Anstieg aus dem Ort Coniston hinaus. Die Route führt dich über bewaldete Hügellandschaften und immer wieder entlang schöner Uferpfade. Das erste große Highlight ist der Tarn Hows, das du optional auch umrunden kannst.
Vor Skelwith Bridge kannst du bei der High Park Farm einen Abstecher zur schönen Cathedral Chamber machen, die du hier findest. Gleich daneben liegt auch die sehenswerte Slater's Bridge. Auf deinem weiteren Weg – noch vor Skelwith Bridge – erreichst du mit nur einem sehr kleinen Abstecher die Colwith Force Wasserfälle, welche ich dir hier eingezeichnet habe. Anschließend durchquerst du ein paar kleine Dörfer und erreichst schließlich das Dorf Skelwith Bridge. Das beschauliche Örtchen liegt etwa auf der Etappenhälfte, weshalb sich hier in einem der kleinen Gastronomieläden eine Mittagspause anbietet.
Nach der Trevor Woodburn Bridge kannst du einen weiteren kurzen Abstecher zum Skelwith Force Wasserfall einlegen. Danach geht es am Flussufer des Brathay entlang weiter bis ins Dorf Elterwater, wo dich erneut einige Cafés und Restaurants erwarten.
Fast direkt am Weg liegt der Elterwater Quarry, ein herzförmiger See, den du dir unbedingt anschauen solltest. Ein Dorf weiter, in Chapel Stile, kannst du die steinerne Holy Trinity Church besuchen. Anschließend folgst du weiter dem Fluss, bis du schließlich dein Etappenziel erreichst: den beschaulichen Ort Great Langdale, der dich mitten im Gebirge mit seinen gastfreundlichen Bewohnern begrüßt.
Das herrlich weite Tal von Great Langdale entfaltet sich hier in voller Pracht – ein echter Höhepunkt auf dem Cumbria Way.
Tipps für Great Langdale
Abendessen in der Bar oder im Restaurant neben dem Bunkhouse.
Einkehrtipps: Cafés findest du in Skelwith Bridge, Elterwater und Chapel Stile. In Chapel Stile gibt es außerdem einen kleinen Dorfladen. Neben dem Bunkhouse in Great Langdale findest du eine Bar und im Hotel ein Restaurant.
Vergiss bitte nicht einen Notfall-Biwak mitzunehmen. Er besteht aus einer Notfalldecke die kälteabweisend ist, einer Pfeife und einem Minikompass. Er sollte ohnehin bei jeder Wanderung im Rucksack sein.
Wie das alte schottische Sprichwort sagt: "Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung!"

Etappe 3: Great Langdale - Rosthwaite (14km und 400hm)
Frühstücke am besten sehr früh, denn dich erwartet eine lange Etappe. Abstecher sind bei dieser Weglänge nur schwer möglich – ich erwähne sie trotzdem für alle, die die Etappe umplanen möchten. Dich erwartet zunächst ein flacher Start durch das stille Mickleden-Tal, bevor es hinauf über den Stake Pass geht.
Der Aufstieg zum Stake Pass ist technisch nicht schwierig, aber durchaus fordernd – besonders bei schlechtem Wetter. Oben angekommen wirst du mit einem fantastischen Rundblick belohnt: Hochmoore, Gipfelkämme und die stille Weite des Lake Districts breiten sich vor dir aus. Hier oben gibt es viele schöne und lohnende Berggipfel zu erkunden, dafür benötigst du allerdings mindestens einen zusätzlichen Tag.
Anschließend führt dich der Weg hinunter in das abgelegene Langstrath Valley – ein echtes Naturjuwel. Auf dem Flussweg kommst du am Black Moss Pot vorbei, einer Felsausnehmung, in die ein Wasserfall mündet. Wo der Fluss nach links abbiegt, findest du außerdem die Gordon Hallworth Memorial Bridge sowie den Galleny Force Waterfall. Sobald sich das Borrowdale Valley vor dir öffnet, wanderst du ganz entspannt entlang des Ufers des Derwent weiter in Richtung Rosthwaite, deinem heutigen Etappenziel.
Tipps für Rosthwaite
Ein Besuch im Flock-Inn Tearoom lohnt sich – perfekt für hausgemachten Kuchen und eine wohlverdiente Pause nach der Etappe.
Abendspaziergang durch das schöne Dorf mit seinen entzückenden Steinhäusern und der entspannten Atmosphäre des Borrowdale Valley.
Einkehrtipps: In Rosthwaite, Grange und Portinscale findest du charmante Cafés. In

Etappe 4: Rosthwaite - Keswick (13km und 200hm)
Diese Etappe des Cumbria Way zählt zu den gemütlicheren – perfekt zum Durchatmen und Genießen. Du kannst hier am Vormittag noch eine schöne Bergtour einplanen, etwa zum Grange Fell und Brund Fell, die fast direkt auf deinem weiteren Weg liegen. Auch der 653 m hohe High Spy ist ein lohnendes Ziel. Deine Tour verlängert sich dadurch allerdings um rund 10 km und 700 Höhenmeter.
Nach einem hoffentlich herzhaften englischen Frühstück wanderst du durch das Herz des Borrowdale-Tals, vorbei an uralten Bäumen, plätschernden Bächen und moosbedeckten Trockensteinmauern. Die Landschaft ist grün, friedlich und wirkt wie aus einer anderen Zeit. Kurz nach Rosthwaite lohnt sich außerdem das Gebiet rund um den Castle Crag mit der schönen Millican Daltons Cave.
Je näher du dem Dorf Grange kommst, desto öfter öffnen sich Ausblicke auf den glitzernden Derwent Water, einen der schönsten Seen im Lake District Nationalpark.
In Grange kannst du einen kleinen Abstecher zur sehenswerten Grange Bridge machen. Auch die steinerne Kirche im Ort ist hübsch anzusehen – du kommst direkt an ihr vorbei. Zudem findest du hier ein paar Cafés für eine kurze Rast. Tipp: Wunderschön sind auch die Wege auf dem 451 m hohen Catbells mit grandiosem Blick über den See. Die Wege findest du hier!
Dein weiterer Weg führt dich anschließend am Ufer des Derwent Water entlang durch den Brandlehow Park. In Portinscale überquerst du die Hängebrücke – ein kleiner Höhepunkt kurz vor dem Ziel. Danach ist es nicht mehr weit bis ins lebendige Städtchen Keswick.
Tipps für Keswick
Besuch im Derwent Pencil Museum
Spaziergang zur St John's Church
Bummel durch die Innenstadt von Keswick
Spaziergang zur Keswick Methodist Church
Kurzer Stopp bei der Frances Rolleston Fountain – ein hübsches historisches Detail.
Abendessen in einem klassischen englischen Pub mit regionaler Küche.
Besuch des Keswick Museum, um mehr über Geschichte und Kultur zu erfahren.
Einkehrtipps: In Keswick selbst erwartet dich eine große Auswahl an Supermärkten, Cafés und Bars – perfekt, um dich für die nächste Etappe zu versorgen. Wenn du nicht in Keswick übernachten möchtest könntest du auch Skiddaw House aufsuchen.
England ist nicht gerade für viel Sonnenschein bekannt – ich hatte manchmal trotzdem den ganzen Tag welchen. Deshalb möchte ich dir, wie immer, meine geliebte Piz Buin Mountain Sonnencreme empfehlen!
„Die Sonne scheint auch hinter den Wolken." Zitat von Karl Friedrich Wilhelm Wander

Etappe 5: Keswick - Caldbeck (25km und 900hm)
Heute geht es noch einmal hoch hinaus. Du überquerst erneut den nördlichen, bergigen Teil des Nationalparks. Nach dem Aufbruch aus Keswick geht es zunächst steil bergauf in Richtung Latrigg. Der Hausberg von Keswick bietet dir gleich zu Beginn fantastische Ausblicke über den Derwent Water und die Dächer der Stadt.
Bald erreichst du den Parkplatz unterhalb des Skiddaw-Massivs. Von hier führt dich der Weg hinein ins Glenderaterra Valley, das sich spektakulär zwischen den beiden bekannten Bergen Lonscale Fell und Blencathra hindurchschlängelt. Die Landschaft wirkt hier wild, ruhig und überraschend weitläufig.
Nach dem abgeschiedenen Skiddaw House, einer der entlegensten Unterkünfte Englands, teilt sich der Cumbria Way in zwei Varianten: die High-Level-Route und die Low-Level-Route. Wenn das Wetter es zulässt, solltest du unbedingt die Hochroute wählen. Denn dort erreichst du den höchsten Punkt des gesamten Cumbria Way, den High Pike auf 658 Metern Höhe. Die Aussicht ist grandios – bei klarer Sicht reicht der Blick bis in die schottischen Lowlands.
Beide Routen führen schließlich wieder zusammen und leiten dich weiter durch die weiten, offenen Hügel von Caldbeck Fell, eine fast meditative Landschaft. Das Gehen ist angenehm, aber lang. Die Einsamkeit dieser Etappe wirkt entschleunigend und wohltuend für die Seele, verlangt dir aber Ausdauer und einen guten Orientierungssinn ab. Schließlich erreichst du Caldbeck, ein kleines, beschauliches Dorf mit freundlichen Menschen und viel ländlichem Charme.
Tipps für Caldbeck
Besuch des verlassenen Ortes The Howk / Bobbin Mill
Der Roughton Stone mit Informationsschild
Besuch der St Kentigern's Church, einer der ältesten Kirchen der Region
Einkehr im Watermill Café
Verpflegung: Zwischen Keswick und Caldbeck gibt es keinerlei Versorgungsmöglichkeiten. Du solltest dich also in Keswick gut mit Wasser, Snacks und eventuell einer warmen Mahlzeit für unterwegs eindecken.
Aufgrund der langen Strecke und der schweißtreibenden Höhenmeter möchte ich dir an dieser Stelle gleich mein ultra leichtes Wanderzeug empfehlen:
Weiters möchte ich dir noch aufgrund der Gebirgs- und Moorlandschaft und der eventuellen Nässe, meine geliebten Salewa-Trekkingschuhe ans Herz legen:
• Salewa MS Raven 3 GTX (Verfügbar für Damen und Herren)
„Gib deiner Frau die richtigen Schuhe und sie kann die ganze Welt erobern." Zitat von Marilyn Monroe

Etappe 6: Caldbeck - Carlisle (24,5km und 190hm)
Heute heißt es Abschied nehmen vom Lake District National Park und den majestätischen Bergen, die dich die letzten Tage begleitet haben. Die Etappe ist lang, aber du musst nur wenige Höhenmeter überwinden. Starte am besten wieder sehr früh nach einem guten Frühstück, denn in Carlisle gibt es viel zu sehen.
Der Weg folgt dem Fluss Caldew, der dich fast durchgehend bis nach Carlisle begleitet. Es geht flott dahin – angenehm flach, meist auf gut angelegten Pfaden und vorbereiteten Radwegen. Der Wechsel vom alpinen Gelände hin zu einer offenen, weiten Landschaft bringt ein ganz neues Gehtempo mit sich und lässt dich die Kilometer entspannt sammeln.
Bei der schönen Rose Bridge kannst du einen kleinen Abstecher zum Rose Castle machen, einem imposanten Bauwerk, das heute als Veranstaltungsstätte genutzt wird. Gleich danach kommst du an der Lime House Privatschule vorbei, deren Gebäude ebenfalls typisch englischen Baustil ausstrahlen.
Wenig später erreichst du Dalston, wo sich eine Mittagspause anbietet. Hier kannst du noch einmal tief durchatmen und die letzten Kilometer in aller Ruhe genießen.
Mit jedem Schritt kommst du der geschichtsträchtigen Stadt Carlisle näher – immer am Fluss entlang bis zu deinem Ziel auf dem Cumbria Way. Wenn du es schließlich erreichst: Glückwunsch! Du hast eine außergewöhnliche Wanderung hinter dir, mit all ihren Höhen, Herausforderungen und stillen Momenten.
Tipp: Plane für Carlisle am besten einen zusätzlichen Tag ein und schau dir die Stadt ganz in Ruhe an.
Tipps für Carlisle
Besuch des mächtigen Carlisle Castle, das über Jahrhunderte die Grenze zu Schottland sicherte.
Die Carlisle Citadel mit ihren markanten Türmen.
Besichtigung der Carlisle Cathedral
Stopp beim Market Cross Monument im Herzen der Stadt.
Besuch im Guildhall Museum mit spannenden Einblicken in die Stadtgeschichte.
Spaziergang durch den Carlisle Cemetery, überraschend ruhig und atmosphärisch.
Besuch im Museum of Military Life, das die militärische Geschichte der Region erzählt.
Am Abend ein Konzert im Old Fire Station erleben
Einkehrtipps: In Caldbeck findest du einen kleinen Laden. In Dalston gibt es einen Mini-Supermarkt sowie einige unabhängige Geschäfte und gemütliche Cafés. Ideal, um sich noch einmal zu stärken oder ein kleines Andenken für den Heimweg mitzunehmen.

Cumbria Way beste Reisezeit
Die empfohlene Reisezeit für den Cumbria Way liegt zwischen Mai und Oktober – mit den stabilsten Wetterbedingungen meist von Juni bis August. In dieser Zeit erwarten dich lange Tage, angenehme Temperaturen und die besten Chancen auf klare Sicht in den höheren Lagen des Lake Districts. Am wenigsten Niederschlag gibt es im April und Mai. Die Monate Mai und Juni sind perfekt für alle, die die Pfade möglichst in Ruhe genießen möchten. Die Natur zeigt sich dann von ihrer lebendigsten Seite: Frischgrünes Laub, blühende Wiesen und das Zwitschern der Vögel begleiten dich auf Schritt und Tritt. Ab September kehrt langsam Ruhe in die Täler zurück – das Licht wird sanfter, die Luft klarer, und die Landschaft beginnt sich herbstlich zu verfärben.


Cumbria Way - weitere Informationen
Hier findest du weitere wichtige Informationen zum Cumbria Way!
Gaskartusche: Du findest eine im Mountain Warehouse Altrincham in Manchester oder noch bessser im Mountain Warehouse Ulverston!
Geld: Bankomat und Kreditkarte sind vielerorts möglich. Du solltest trotzdem genügend Bargeld auf deiner Reise mitnehmen.
Gebäcktransfer: Buche hier deinen Gepäcktransfer!
Zelt: Es gibt auf jeder Etappe einen Campingplätze. Du findest sie im Unterpunkt "Unterkünfte".
Wildcampen: Ist in England nicht erlaubt.
Wasser: Unterwegs gibt es an manchen Stellen zwar Wasserquellen, aber nicht immer zuverlässig. Ich empfehle dir daher, deinen Wasservorrat vor Beginn jeder Tagesetappe in der Unterkunft aufzufüllen. Wenn du unterwegs Wasser nachfüllen möchtest, solltest du es unbedingt filtern oder abkochen, um auf Nummer sicher zu gehen.

Cumbria Way Packliste
Hier stelle ich dir die wichtigste Wanderausrüstung vor, die ich persönlich besitze, ausgiebig getestet habe und auch selbst gekauft habe. Bei meiner Ausrüstung lege ich großen Wert auf das Gewicht, die Qualität und den Preis. Sie sollte sich bei längeren Touren komfortabel anfühlen und gleichzeitig leicht sein. Die Ausrüstung für Damen kann ich ebenfalls empfehlen, da meine Frau diese verwendet, und sie ist im Wesentlichen die gleiche wie die für Männer.
Achtung: Bitte beachte, dass die Wanderausrüstung allgemein gehalten ist und je nach Jahreszeit sowie individuellen Bedürfnissen angepasst werden sollte!
Werbehinweis: Bei diesen Produktlinks handelt es sich um Affiliate-Links. Wenn Du etwas über einen dieser Links kaufst, erhalte ich eine kleine Provision, ohne dass du dafür mehr bezahlen musst. Dies dient der Erhaltung meines Blogs und du unterstützt mich damit bei meinem Projekt, für das ich dir sehr sehr dankbar bin. Vielen herzlichen Dank!
Kleidung
Wanderschuhe
Kurze Wanderhose
Lange Wanderhose
Funktionsshirt
Hybridjacke
Fleece-Jacke
Regenjacke
Funktionsunterwäsche
Wandersocken
Weitere Wanderausrüstung:
• Isomatte
Wanderrucksack (ca. 60 Liter oder je nach Bedarf)
von EXPED - leider nicht auf Amazon verfügbar.
• Rucksack - Ospray (War mein alter und ist auch gut)
Technik und Orientierung:
• Kompass
• ggfs. GPS-Gerät oder GPS-Uhr
• ggfs. Fernglas
Verpflegung:
• Nahrung nach Bedarf
• Süßigkeiten zur Aufrechterhaltung der Moral :)
Gesundheit & Erste Hilfe:
• Tape
• Klopapier
Sonstiges:
• Pass/Versicherungsausweis
• Bargeld/Kreditkarte
• Gaskartusche
Filmische Ausrüstung:
• Kamera
• Drohne
• Stativ

Zur optimalen Vorbereitung auf deine Wanderungen empfehle ich dir die Workouts auf meinem YouTube-Kanal.
Fernwanderwege Europa: 90 Routen, alle Länder
Sicherheitshinweise

Cumbria Way Karte
Hier findest du eine Karte über den Cumbria Way die du für einen groben Überblick zur Planung nutzen kannst. Für eine tiefgehende Planung würde ich dir das Kartenmaterial von Outdooractive und Komoot empfehlen.
Outdooractive: https://out.ac/3wqKBx

FAQ – Häufig gestellte Fragen zum Cumbria Way
In diesem FAQ-Bereich findest du kompakte Antworten auf die häufigsten Fragen rund um den Cumbria Way. Er unterstützt dich bei der Planung und klärt wichtige Punkte zu Route, Vorbereitung, Etappen und Besonderheiten dieses klassischen Fernwanderwegs durch den Lake District National Park.
Was ist der Cumbria Way?
Der Cumbria Way ist ein 112 - 122km langer mehrtägiger Fernwanderweg im Nordwesten Englands. Er führt von Ulverston nach Carlisle und durchquert dabei den Lake District National Park mit seinen Seen, Tälern, Hochmooren und Bergpässen. Der Trail verbindet alpine Landschaft, historische Dörfer und stille Naturabschnitte zu einer der schönsten Weitwanderungen Englands.
Wie lang ist der Cumbria Way?
Die klassische Route ist rund 122 Kilometer lang. Je nach Varianten, Abstechern und Gipfeltouren kann sich die Distanz leicht verlängern.
Wie lange dauert die Wanderung auf dem Cumbria Way?
Der Cumbria Way wird meist in 5 bis 6 Etappen begangen. Je nach Tempo und Anspruch kannst du die Tour sportlich oder genussvoll planen.
sportlich: 5 Tage
entspannt & genussvoll: 6–7 Tage
Wie schwierig ist der Cumbria Way?
Der Schwierigkeitsgrad liegt überwiegend im Bereich leicht bis mittel. Schwieriger wird es bei schlechtem Wetter durch:
längere Anstiege über Pässe wie den Stake Pass
wechselnden Untergrund
teils einsame Hochlagen
Trittsicherheit und eine gute Grundkondition reichen völlig aus.
Wie ist die Landschaft am Cumbria Way?
Der Cumbria Way bietet eine enorme landschaftliche Vielfalt:
grüne Täler und Hochmoore
alpine Pässe im Lake District
Flusslandschaften und Seen
weite Ausblicke über Gipfelkämme
Gerade der Abschnitt durch den Lake District Nationalpark zählt zu den schönsten Landschaften Englands.
Welche Highlights gibt es unterwegs?
Coniston Water
Great Langdale
Stake Pass
Langstrath Valley
Derwent Water
Keswick
Skiddaw House
Glenderaterra Valley
Caldbeck Fell
Dazu kommen viele kleine Wasserfälle, Brücken, Täler und Aussichtsgipfel entlang der Route.
Wo kann man am Cumbria Way übernachten?
Feste Unterkünfte: B&Bs, Guesthouses, Hotels in fast allen Etappenorten
Hostels: besonders in Coniston, Langdale und Keswick
Camping: auf offiziellen Campingplätzen möglich
Wildcampen ist rechtlich eingeschränkt, wird aber in höheren Lagen meist toleriert, wenn du respektvoll bleibst (Angaben ohne Gewähr).
Gibt es Wegmarkierungen?
Ja, der Cumbria Way ist markiert jedoch nicht intensiv. Zusätzlich empfiehlt sich Navigation mit GPX-Tracks auf Smartphone oder GPS-Gerät, besonders bei Nebel oder schlechtem Wetter.
Wie ist die Wegbeschaffenheit?
Forstwege
schmale Bergpfade
Gras- und Moorpassagen
kurze Asphaltabschnitte
Die Gehgeschwindigkeit ist in den Bergen oft langsamer bei schlechtem Wetter.
Gibt es Versorgung unterwegs?
Ja, allerdings nicht auf jeder Etappe durchgehend.
Supermärkte gibt es in Ulverston, Coniston, Keswick, Carlisle
Pubs und Tearooms in Langdale und Rosthwaite
wenig Versorgung zwischen Langdale und Caldbeck
Plane Snacks und Wasser besonders für längere Abschnitte ein.
Gibt es Wasser unterwegs?
Bäche und Flüsse gibt es viele, trotzdem solltest du Wasser filtern oder ausreichend mitnehmen. Verlass dich nicht auf tägliche Einkaufsmöglichkeiten in abgelegenen Tälern.
Wie ist das Wetter am Cumbria Way?
Frühling & Herbst: sehr gute Bedingungen
Sommer: angenehm, aber wechselhaft
ganzjährig mögliches Regenwetter
Regenjacke, Windschutz sind wichtig.
Wann ist die beste Reisezeit?
April – Juni: grün, ruhig, beste Bedingungen
September – Oktober: klare Luft, wenig Betrieb
Hochsommer ist möglich, aber touristischer
Wie reise ich am besten an?
Anreise per Bahn nach Ulverston
Start direkt im Stadtteil The Gill
Rückreise ab Carlisle mit Bahnverbindungen in alle Richtungen
Welche Ausrüstung brauchst du?
Wanderschuhe oder Trailrunner
Regenjacke
1,5–2,5 l Wassertragekapazität
Smartphone mit Offlinekarten
Snacks
evtl. Trekkingstöcke
Zelt nur nötig, wenn du campen möchtest.
Gibt es besondere Gefahren?
Nebel in Hochlagen
Nässe und rutschige Steine
Wetterumschwünge
einsame Passagen
Technisch schwierige Stellen gibt es kaum, aber Orientierung ist wichtig.
Ist der Cumbria Way für Anfänger geeignet?
Mit etwas Wandererfahrung ist der Cumbria Way gut machbar. Für komplette Einsteiger empfiehlt sich, kürzere Etappen zu planen
.
Kann man den Cumbria Way alleine wandern?
Ja, der Cumbria Way eignet sich für Solo-Wanderer. Du kommst regelmäßig durch Orte und triffst andere Wanderer.
Was macht den Cumbria Way besonders?
Nicht die Geschwindigkeit steht im Vordergrund, sondern:
stille Täler erleben
britische Berglandschaft entdecken
Pubs und Tearooms genießen
Gipfelabstecher einbauen
Zeit lassen und bewusst gehen
Genau dafür ist der Cumbria Way gemacht.
Versorgung entlang des Cumbria Way
Stage 1: Ulverston (Startort)
Supermärkte, Bäckereien, Outdoor-Shops
Perfekt, um die komplette Startverpflegung einzukaufen.
Stage 2: Coniston (Dorf)
Kleine Supermärkte, Cafés, Pubs
Gute Möglichkeit, Snacks und Tagesverpflegung nachzufüllen.
Stage 3: Great Langdale / Elterwater (Talorte)
Hotels, Pubs, kleine Shops
Kein großer Supermarkt, aber Essen und Lunch gut verfügbar.
Stage 4: Rosthwaite (Borrowdale Valley)
Tearooms, Lodges, kleine Shops
Ideal für Mittagspause, Kuchen und einfache Versorgung.
Stage 5: Keswick (Stadt)
Große Supermärkte, Outdoorläden, Bäckereien, Restaurants
Der beste Ort am Cumbria Way, um wieder komplett aufzufüllen.
Stage 6: Caldbeck (Dorf)
Kleiner Dorfladen, Café, Pub
Versorgung möglich, aber Auswahl begrenzt – vorher planen.
Stage 7: Carlisle (Zielort)
Große Stadt mit allen Einkaufsmöglichkeiten
Super Abschluss mit Restaurants, Shops und Supermärkten.
Cumbria Way schönste Etappen
Die schönsten Etappen des Cumbria Way führen definitiv durch den Lake District Nationalpark. Besonders lohnend sind die Abschnitte von Langdale nach Rosthwaite über den Stake Pass sowie die Etappe von Rosthwaite nach Keswickentlang des Derwent Water, die alpine Landschaft, stille Täler und grandiose Seeblicke perfekt verbinden.
Cumbria Way Start
Der Start am Cumbria Way erfolgt im historischen Ulverston. Vom offiziellen Startpunkt im Stadtteil The Gill beginnst du deine Wanderung auf dem traditionsreichen Fernwanderweg. Ein steinernes Denkmal markiert den offiziellen Startpunkt.

Cumbria Way Wild Camping
Wildcampen am Cumbria Way ist grundsätzlich möglich, aber nur unter Beachtung der „Leave no trace“-Regeln und mit Rücksicht auf Privateigentum. Besonders in den abgelegeneren Abschnitten zwischen Langdale und Caldbeck findest du geeignete, ruhige Plätze. Achte auf Wetterbedingungen und Wasserversorgung – und frage im Zweifel immer freundlich nach (Angaben ohne Gewähr).
Cumbria Way Camping
Entlang des Cumbria Way findest du auf jeder Etappe mindestens einen gut ausgestatteten Campingplatz. Diese bieten eine komfortable Basis zum Ausruhen und Auftanken. Eine Übersicht aller Campingplätze und weiterer Übernachtungsmöglichkeiten findest du im Abschnitt „Unterkünfte“ – so planst du deine Tour ganz entspannt.

Cumbria Way
Der Cumbria Way in Nordengland ist ein 112 - 122 km langer Fernwanderweg, der durch einige der schönsten Landschaften des Lake District führt. Dich erwartet eine eindrucksvolle Mischung aus stillen Tälern, klaren Seen, weiten Hochmooren und sanften Berghängen. Der Weg ist ausgeschildert und ideal für Wanderer mit mittlerer Kondition – Etappen lassen sich je nach Länge und Höhenprofil gut anpassen. Freu dich auf eine großartige Zeit in einer der reizvollsten Wanderregionen Großbritanniens – und viel Erfolg unterwegs!
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