Lofoten Durchquerung: Trekking-Guide mit Route, Unterkünften & Etappen
- Christian Sommer
- vor 3 Tagen
- 24 Min. Lesezeit
Die Durchquerung der Lofoten ist eine spektakuläre Trekkingtour durch ein von Bergen zerklüftetes Fantasieland im Norden Norwegens. Tiefe Fjorde, glitzernde Bergseen, idyllische Strände, aufragende Felswände und traditionelle Fischerdörfer prägen diese einzigartige Landschaft.
In diesem Artikel findest du alle Informationen, die du für eine sorgfältige Planung und eine sichere Durchquerung der Lofoten benötigst. Ich stelle dir jede Etappe im Detail vor, zeige dir genau, wann und wo du den Bus nehmen musst und wie viele Mahlzeiten du unterwegs einplanen solltest. Ergänzt wird der Guide durch zahlreiche Highlights entlang der Route sowie eine vollständige Übersicht aller Unterkünfte und Zeltplätze.
So hast du alle relevanten Informationen auf einen Blick und kannst deine Lofoten-Durchquerung einfach und gezielt planen.

Inhalt
1. Anreise
2. Route
3. Etappen
4. Unterkünfte
5. Erfahrungsbericht
6. Weitere Informationen
7. Packliste
8. GPX und Karteninformationen
9. Fazit
Lofoten Durchquerung
Die Lofoten Durchquerung ist ein inoffizieller, rund 160 Kilometer langer Trekkingweg, der dich einmal durch die spektakuläre Inselwelt im Norden Norwegens führt.
Der Weg verläuft größtenteils auf unmarkierten Wanderwegen mit alpinem Charakter und erfordert Entschlossenheit, Erfahrung, eine gute köperliche Verfassung und die richtige mentale Einstellung, um den oft rauen Bedingungen standzuhalten. Regen, Wind und Einsamkeit gehören hier zum Alltag, denn viele Abschnitte führen durch abgelegene Regionen fernab des Massentourismus. Belohnt wirst du mit einer überwältigenden Naturkulisse, die es dir ermöglicht, dich mit der Landschaft und mit dir selbst zu verbinden. Dank der guten Infrastruktur, der Einkaufsmöglichkeiten und der Unterkünften entlang des Weges lässt sich die Durchquerung dennoch flexibel planen und an deine individuellen Bedürfnisse anpassen. Im Notfall können Etappen fast immer mit dem Bus übersprungen werden. Das gibt dir ein zusätzliches Gefühl von Flexibilität und du musst bei schlechten Wetter nicht gleich die ganze Tour hinschmeissen.

Anreise zur Lofoten Durchquerung
Die Anreise zu den Lofoten ist unkompliziert und gut planbar. Am einfachsten erreichst du die Inselgruppe über den Flughafen Harstad/Narvik (EVE) in Evenes. Von vielen europäischen Großstädten gibt es – meist saisonal – direkte Verbindungen zu diesem kleinen Flughafen.
Normalerweise versuche ich das Umsteigen zu vermeiden. In diesem Fall war ein Umstieg jedoch Gold wert, denn die Weiterreise ab Harstad/Narvik ist äußerst einfach und komfortabel. Für die Suche nach günstigen Flügen empfehle ich dir Skyscanner – eine übersichtliche App, mit der du schnell die besten Flugangebote findest.
Ein zusätzliches Highlight: Die Landung zwischen den Bergen mit blicken auf die Fjörde ist ein echtes Erlebnis und landschaftlich beeindruckend.
Tipp: Wenn du spät am Abend ankommst oder früh abreist, kannst du in der Nähe des Flughafens problemlos ein günstiges Hotel buchen. Ein Link zu dem Hotel findest du hier: (Booking Link Hotel).
Startpunkt der Lofoten Durchquerung
Bevor es losgeht, musst du dich entscheiden, in welche Richtung du die Lofoten Durchquerung gehen möchtest:
Optionen:
Norden → Süden: Bus nach Svolvær
Süden → Norden: Bus nach Å i Lofoten (mit Umstieg in Svolvær und Leknes)
Meine Empfehlung: Wandere von Norden nach Süden und starte am Matmora-Delpen Trailhead.
Vorteile bei einem Start im Norden
Ein Start im Norden bringt mehrere klare Vorteile mit sich:
In Svolvær gibt es einen großen Supermarkt und mehrere Outdoor-Geschäfte, in denen du neben Vorräte auch Gaskartuschen bekommst
Die Rückreise von Å Lofoten zum Flughafen ist gut mit dem Bus machbar
In Svolvær findest du einen Taxistand, der dich bequem zum Startpunkt bringt
Alternativ kannst du auch den Bus 300 bis Jordnes kryss und anschließend den Bus 733 nach Delp nehmen
Anspruchsvolle Schlüsselstellen sind in dieser Richtung deutlich angenehmer, wie zB der Pipeline Aufstieg auf der Etappe 3 oder das benützen der Fähre auf Etappe ?? und dem anschließenden steilen Anstieg beim Kraftwerk→ bergauf sind diese Passagen technisch einfacher als bergab
Du kannst in Å Lofoten problemlos ein bis zwei zusätzliche Tage anhängen und zum Beispiel den berühmten Aufstieg auf den Reinebringen unternehmen. Es gibt dort viel zu entdecken.
Bus: Direkt am Flughafen steigst du in den Bus 300 Richtung Svolvær ein. Die Busstation befindet sich unmittelbar vor dem Haupteingang des Flughafens. Die genaue Position findest du hier. Buche dein Ticket am besten vorab über die landeseigene REIS App oder über die App OMIO.
Tipp: Genieße die Busfahrt – sie führt entlang beeindruckender Fjorde, durch enge Täler und vorbei an steil aufragenden Felswänden. Ich habe während der Fahrt auch noch nie eine solche Häufung von Regenbögen erlebt wie dort. Manchmal waren an einer Stelle gleich mehrere gleichzeitig zu sehen, die sich sogar überkreuzten – ein wirklich beeindruckendes und unvergessliches Erlebnis.
Fahrzeiten im Überblick
Harstad Narvik lufthavn → Svolvær: 3 Stunden
Svolvær → Delp: 2 Stunden mit dem Bus oder 30 Minuten mit dem Taxi
Å i Lofoten → Harstad Narvik lufthavn: 7 Stunden (inkl. 2× Umsteigen)
Tipp: Alternativ kannst du vom Flughafen Harstad/Narvik (EVE) auch einen etwas teureren aber dafür erheblich schnelleren Inlandsflug direkt nach Svolvær nehmen.
Taxi: In Svolvær gibt es einen zentralen Taxistand, welchen du hier findest. Zusätzlich steht dir mit Svolvær Taxi auch ein Onlineanbieter zur Verfügung.
Fähre: Alternativ kannst du die Lofoten auch mit der Fähre erreichen. Nimm hierzu zB die Fähre von Bodø nach Svolvær oder Moskenes. Die Fährüberfahrt ist landschaftlich spektakulär und besonders bei ruhigem Wetter eine lohnende Option. Der Nachteil dieser Anreise ist, dass bei schlechtem Wetter oder starkem Wind die Fähren nicht verkehren. Dadurch kann es zu kurzfristigen Ausfällen und Verzögerungen kommen. Aus diesem Grund würde ich diese Anreiseform nur eingeschränkt empfehlen.
Wie immer empfehle ich mein Video zur Tour:

Lofoten Trekking Route
Die Durchquerung der Lofoten ist klassisch in elf gut machbare Etappen unterteilt. Je nach Abschnitt verläuft der Weg durch ruhige, weitläufige Landschaften, manchmal aber auch durch Wälder – meist im Schwierigkeitsgrad T1 und T2 und stellenweise auch in T3. Es gibt also abschüssige und ausgesetzten Passagen, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind daher absolut erforderlich. Dich erwartet einige Höhenmeter, mehrere Tage ohne Versorgungsmöglichkeiten, manchmal steiles Gelände sowie Abschnitte, die mit fest installierten Seilen und Ketten bewältigt werden müssen. Ich würde die Durchquerung wirklich nur erfahrenen Wanderern empfehlen.
Straßen: Um den Trail zu absolvieren, sind unvermeidliche Strecken entlang von Straßen erforderlich, diese können jedoch durch Busfahrten umgangen werden. Im weiteren Verlauf des Artikels gehe ich darauf im Detail ein.
Fähre auf der Etappe 9: Es gibt auch eine Fährüberquerung von Kjerkfjorden zum Tennesvann kraftverk in Forsfjorde auf der 9 Etappe. Wichtig ist hierbei, dass du dem Personal auf der Fähre klar mitteilst das du zum Kraftwerkt willst, weil die dort sonst nicht stehenbleiben. Sie bringen dich dann auf dein ersuchen extra dorthin.
Unmarkierte Pfade: Dieser Fernwanderweg wurde von Rando-Lofoten erstellt und aus bekannten Wanderwege zusammengefügt. Der Trail ist daher weitgehend unmarkiert, jedoch sind durchgehend ausgetretene Pfade vorhanden.
Denk daran, deine Reise gut abzusichern – denn bei einem Sturz oder einer anderen typischen Wanderverletzung können schnell hohe Bergungskosten entstehen.
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Etappen auf der Lofoten Durchquerung
Die Lofoten Durchquerung ist klassisch in elf Etappen unterteilt. Jede Etappe überzeugt mit eigenen landschaftlichen Besonderheiten.
Klassisch:
Etappe 1: Delp - Sandsletta (13km und 800hm)
Etappe 2: Sandsletta - Svolvær (13km und 600hm)
Etappe 3: Svolvær - Kleppstad (16km und 500hm)
Bus: Bus stop Kleppstad mit Bus 741 nach Bus stop Vikjord (die Fahrt benötigt 1 Stunde und 40 Minuten). Als Alternative kannst du dir eine Mitfahrgelegenheit über die Brücken organisieren. Mit dem nötigen Kleingeld kannst du Personen direkt am Rastplatz in Kleppstad darauf ansprechen. Die Brücke überquerten manche auch zu Fuß, ist jedoch nicht ungefährlich. Wenn du das machen möchtest nimm den Bus bis zum Bus stop Sundklakk und lauf dann über die Brücke, gehe anschließen zu Fuß weiter bis nach Vikjord.
Etappe 4: Vikjord - Store Krenggårsvatnet (19km und 1260hm)
Etappe 5: Store Krenggårsvatnet - Leknes (12km und 140hm)
Bus: Bus stop Leknes sentrum nach Bus stop Napp mit dem Bus 742 oder 300 (die Fahrt benötigt 15 Minuten)
Etappe 6: Napp - Nusfjord (17km und 600hm)
Etappe 7: Nusfjord - Ramberg (19km und 210hm)
Bus: Bus stop Ramberg mit Bus 771 nach Bus stop Fredvang nord (die Fahrt benötigt 20 Minuten). Alternativ kannst du zu Fuß die Brücken überqueren, beachte jedoch den Verkehr, denn es gibt nur einen sehr kleinen Gehsteig für Fußgänger.
Etappe 8: Ramberg - Selfjord Bay (18km und 680hm)
Etappe 9: Selfjord Bay - Kirkefjord Ferry Terminal weiter mit der Fähre zum Tennesvann kraftverk (Abfahrt meistens um 15 Uhr) - DNT Munkebu (23km und 1150hm)
Etappe 10: DNT Munkebu - Ågvatnet (14km und 650hm)
Etappe 11: Ågvatnet - Å i-Lofoten (12km und 770hm)
Outdooractive: https://out.ac/3xAkep

Unterkünfte auf der Lofoten Durchquerung
Entlang der Lofoten Durchquerung findest du eine große Auswahl an Unterkünften – von gemütlichen Bed & Breakfasts und kleinen Hotels bis hin zu Campingplätzen und naturnahen Schutzhütten. Über die folgenden Links auf meiner Partnerplattform Booking.com kannst du deine Unterkunft direkt buchen, ohne dass für dich zusätzliche Kosten entstehen. Ich empfehle einen Mix aus Wildcamping, Schutzhütten und festen Unterkünften.
Wie immer gilt: Je früher du buchst, desto günstiger sind in der Regel die Preise. Da die Lofoten immer beliebter werden, ist es ratsam, alle formalen Unterkünfte weit im Voraus zu reservieren. Bei Booking.com hast du zudem die Möglichkeit, gegen einen kleinen Aufpreis deine Unterkunft bis einen Tag vor Antritt kostenlos zu stornieren. Gerade bei schlechtem Wetter wirst du es sehr zu schätzen wissen, nach zwei oder drei Tagen in der Wildnis eine heiße Dusche zu nehmen und ohne Regen im Zelt zu schlafen. Außerdem kannst du dann deine Kleidung und Ausrüstung trocknen. Ich empfehle daher, zumindest feste Unterkünfte in Svolvær, Leknes und Sørvågen bzw. Å i Lofoten einzuplanen.
Wildcampen: Ist während der gesamten Durchquerung möglich und oft notwendig, insbesondere am Ende von Etappen, die keine anderen Unterkunftsmöglichkeiten bieten. Achte darauf, das Jedermannsrecht einzuhalten und dein Zelt niemals auf oder direkt neben privatem Grund aufzustellen. Wähle deinen Wildcampingplatz mit Hausverstand – an einem Ort, an dem sich niemand gestört fühlt und an dem keine Arbeiten wie Forst- oder landwirtschaftliche Tätigkeiten stattfinden.
Schutzhütten: Unterwegs hast du außerdem die Möglichkeit, in Schutzhütten des Norwegischen Trekkingverbands (DNT) zu übernachten. Eine Reservierung ist nicht erforderlich.
Etappe 1:Â Sandsletta
Etappe 2: Svolvær
Lofoten Feriesenter (Camping)
Lofoten Feriesenter hut - $
Lofoten Cruise & Hotel - $
Scandic Svolvær - $$
Lofoten Rorbuer - $
YOUTH- Vw-ostel, Syncro, Lofoten Backyard - $
Lofoten Backyard, Super Hi-ace - $
Kule gule huset - $$
Lofot rommet - $
Lofoten Backyard, Inga, Royal Suitte - $
Thon Hotel Svolvær - $
Anker Brygge - $$$
Rom til leie - $
Fast Hotel Svolvær - $$
Svolvær city center, harbour apartment - $$
Marina Hotel Lofoten - $$
Etappe 3:Â Kleppstad
Rystad Lofoten Camping
Etappe 4: Store Krenggårsvatnet
Etappe 5:Â Leknes
Lofoten Apartment 01 - $$
Lofoten Apartment 02 - $$
Helt ny leilighet - $$$
Etappe 6: Nusfjord
Etappe 7: Ramberg
Wildcamping in Ramberg
Ramberg Resort - $$
HeloÃse`s accommodation - $
Etappe 8:Â Selfjord Bay
Etappe 9: DNT Munkebu Schutzhütte oder Wildcampen. Wenn du den 1029m hohen Hermannsdalstinden (T5) besteigen möchtest, dann schon etwas früher bei der Trail- Abzweigung zum entsprechenden Berg.
Etappe 10: Ã…gvatnet
Etappe 11: Ã… I Lofoten
Sørvågen INN - $
Ã…-Hamna Rorbuer - $$
Brygga Restaurant and Rooms - $$
The Tide - Hotel - $$$
Klingenberg Rorbuer - $$

Guide für die Lofoten Durchquerung
In diesem Guide stelle ich dir jede Etappe der Lofoten Durchquerung im Detail vor. Meine Erfahrungen sind dabei so vielfältig wie die Wanderung selbst. Da heutzutage ohnehin nurmehr mit dem Smartphone navigiert wird, erspare ich dir ausführliche Wegbeschreibungen. Stattdessen lege ich den Fokus auf Geheimtipps sowie auf besondere Highlights unterwegs und am Ende jeder Etappe.
Etappe 1: Delp - Sandsletta (13km und 800hm)
Deine Wanderung beginnt in der Nähe von Delp beim Matmora-Delpen Trailhead. Es folgt ein steiler, jedoch technisch einfacher Aufstieg auf den 336 Meter hohen Delpen. Anschließend erreichst du ein weitläufiges Plateau mit einem beeindruckenden 360-Grad-Rundumblick auf die majestätische Bergwelt der Lofoten.
Danach führt dich die Route über den Matmora-Grat, der stellenweise etwas abschüssig ist und Schwindelfreiheit erfordert. An der Straße verlässt du schließlich den Trail und folgst ihr bis zum Sandsletta Campingplatz, deinem heutigen Etappenziel. Dort gibt es ein günstiges und äußerst gutes Restaurant, eine Outdoorsauna direkt am Wasser sowie die Möglichkeit zu duschen.
Tipp: Bei gutem Wetter kannst du dein Zelt auch beim Botvatnet-See aufschlagen und hoffentlich einen Sonnenuntergang beobachten. Die Sonne geht von Ende Mai bis Mitte Juli nie ganz unter, somit hast du lange die Goldene Stunde.


Etappe 2: Sandsletta - Svolvær (13km und 600hm)
Starte am besten früh mit einem ausgiebigen Frühstück auf dem Campingplatz und genieße norwegische Köstlichkeiten. Anschließend folgst du wieder der Straße bis nach Haugen, wo der Trail wieder natürlicher wird und dich durch einen Wald hinauf auf den Berg führt. Der Aufstieg ist einfach und bietet immer wieder schöne Blicke auf das Umland. Aufgrund des ständigen Regens zu der Zeit, als ich dort war, war der Boden komplett durchnässt und schlammig. Die Wanderung war dadurch anspruchsvoll, aber machbar. Allerdings hatte ich durchgehend nasse Füße. Etwas später erreichst du den Isvatnet-See, den ersten von mehreren Bergseen. Ab hier wird die Bergwelt zunehmend rauer.
Eine Schlüsselstelle erwartet dich beim nächsten Botvatnet-See: Hier musst du eine kurze Passage der Schwierigkeit T3 überwinden. Trittsicherheit ist erforderlich. Beim weiteren Abstieg gibt es zudem zwei Stellen, an denen du deine Hände zu Hilfe nehmen musst. Achte darauf, dass die Steine bei Regen sehr rutschig sein können. Ab diesem Punkt kannst du in der Ferne bereits Svolvær erblicken. Du kommst dann bei der Pipeline am See heraus und läufst am Ufer auf den Holzstegen entlang. Der weitere Weg ist wunderschön und einfach zu begehen. Am Ende der Etappe erwartet dich der Zeltplatz am Lofoten Friesensenter. Nutze die Gelegenheit und fülle deine Nahrungsvorräte in Svolvær auf. Die nächste Gelegenheit hast du erst wieder in Leknes.
Wenn du noch Kraft hast, kannst du deine Tour um eine Bergtour zu folgenden Aussichtspunkten am Tuva erweitern (T2-T3) - schweres Gepäck solltest du jedoch zurücklassen:
Tipp: Wenn das Wetter nicht so gut ist, kannst du auch überlegen, in Svolvær zu übernachten – eine wunderschöne Kleinstadt mit tollen Attraktionen.
Tipps für Svolvær:
Spaziergang auf der Svolvær Promenade
Lokale Kulinarik genießen


Etappe 3: Svolvær - Kleppstad (16km und 500hm)
Starte am besten wieder früh in den Tag, denn heute erwartet dich die anspruchsvollste Etappe der gesamten Tour. Gleich zu Beginn musst du eine rund 200 Höhenmeter hohe, steile Felswand neben einer Pipeline hinaufsteigen. Dabei ist der Einsatz der Hände unbedingt erforderlich. Der Aufstieg ist mit fest installierten Seilen und Ketten gesichert, die dir beim Klettern helfen. Die Pipeline befindet sich beim Kraftwerk Kongsfossen.
Achtung: Bei starkem Regen ist von dieser Etappe dringend abzuraten, da sich der Aufstieg schnell in einen kleinen Wasserfall verwandeln kann und extrem rutschig wird. Oben angekommen erwartet dich eine Schutzhütte. Der anschließende Abstieg ist technisch einfach, kann jedoch komplett schlammig sein. Folge dem Weg weiter bis nach Kleppstad.
Wenn es sich zeitlich ausgeht, kannst du am Ende der Etappe direkt den Bus nach Vikjorda nehmen. Die nächste Etappe ist nämlich sehr lang, und so hast du am folgenden Tag deutlich weniger Stress. In Vikjorda kannst du problemlos im Zelt übernachten. Gehe dazu einfach den Trail weiter und suche dir einen geeigneten Camping-Spot. Bei schlechtem Wetter besteht alternativ die Möglichkeit, von Kleppstad etwa 2 Kilometer bergauf zum Rystad Lofoten Camping zu wandern. Dort stehen Cabins zur Verfügung, ruf aber zur Sicherheit vorher an, damit du nicht umsonst dorthin wanderst.
Tipp: Wenn du noch Kraft hast kannst du auf den lohnenden 534m hohen Kleppstadheia aufsteigen
Weiterreise mit drei möglichen Varianten:
Bus: Mit dem Bus 741 vom Bus stop Kleppstad direkt bis zum Bus stop Vikjord. Die Fahrt dauert etwa 1 Stunde und 40 Minuten, da der Bus einen Umweg über Leknes fährt und nicht direkt nach Vikjord führt.
Mitfahrgelegenheit: Am Parkplatz in Kleppstad kannst du versuchen, über die Brücken eine Mitfahrgelegenheit zu finden. Mit etwas Kleingeld steigen deine Chancen deutlich. Beachte dabei, dass du norwegische Kronen benötigst.
Kombination Bus & Fußweg: Mit dem Bus 741 von Bus stop Kleppstad bis zum Bus stop Sundklakk, anschließend zu Fuß über die Brücke und entlang der Straße nach Vikjorda. Beachte jedoch, dass die Brücke nicht für Fußgänger ausgelegt ist und die Straße stark befahren ist, was eine zusätzliche Gefahr darstellt. Ich habe trotzdem einige Wanderer gesehen, die diesen Weg zu Fuß gegangen sind.


Etappe 4: Vikjorda - Store Krenggårsvatnet (19km und 1260hm)
Deine Tour startet im beschaulichen Vikjorda. Ich glaube, es ist nicht einmal ein richtiges Dorf, sondern eher eine Ansammlung von Häusern. Jedenfalls gibt es dort – und auch am nächsten Tag bis nach Leknes – keine Versorgungsmöglichkeiten.
Dein Weg führt dich zunächst zum Gipfel des Dalstuva. Genieße dort den herrlichen Ausblick und achte erneut auf abschüssiges Gelände. Danach geht es immer wieder auf und ab. Auch musst du einmal einen späktakulären Kammweg überqueren, der abschüssig ist. Weiter geht es zum 460 Meter hohen Brattfloget. Am nächsten, 604 Meter hohen Blåtinden kommst du nicht ganz bis zum Gipfel, wer noch Kraft hat (T2) kann ihn jedoch erklimmen. Dafür sind zusätzliche 150 Höhenmeter erforderlich. Ansonsten folgst du dem Weg weiter bis zum Store Kringlebotnsvatnet-See, wo deine Tagesetappe endet.
Dort erwartet dich eine gemütliche Schutzhütte mit grasbewachsenem Dach. Innen gibt es vier Betten, einen Tisch und außen eine Feuerstelle. Sollte die Hütte gut belegt sein, kannst du auch am Boden schlafen. Genieße die Ruhe am See, der von Bergen eingeschlossen wird. Vielleicht erlebst du dort sogar ein ähnliches spirituelles Gefühl wie ich und kannst dich ganz mit der Natur verbinden.
Für den Abend empfehle ich dir diesmal nur einen Spaziergang am See, ein gutes Abendessen und eine Meditation in der Abendsonne, sofern du eine hast.



Etappe 5: Store Krenggårsvatnet - Leknes (12km und 140hm)
Heute erwartet dich eine kurze Etappe bis nach Leknes. Nutze diese kurze Strecke, um Kraft zu tanken, und lege eventuell einen Pausentag in Leknes ein. Der Weg dorthin ist zwar schön, aber kurz und ohne besondere Highlights. Ich habe dafür etwa vier Stunden benötigt.
In Leknes würde ich grundsätzlich einen Pausentag empfehlen, sofern es sich zeitlich bei dir ausgeht. Vor allem bei anhaltendem Regen und schlechtem Wetter kann das stark auf deine mentale Gesundheit schlagen. Ein Pausentag ist daher keine Schande. Gönn dir ein Zimmer, trockne deine Sachen, fülle deine Vorräte auf und geh anständig essen – deine innere Stimme wird es dir danken.
Tipps für Leknes:
Mit dem Bus nach Borg fahren und das längste Wikinger-Langhaus der Welt im Lofotr Wikingermuseum bestaunen (die Busfahrt dauert nur etwa 17 Minuten). Dort kannst du auch ein Wikingerschiff, eine Ruine und eine Kirche besichtigen.
Ein gutes Abendessen in Leknes mit regionaler Kulinarik genießen.
Ansonsten ist Leknes kein besonderes Highlight. Die Stadt ist eher eine moderne, kleingehaltene Industriestadt. Dafür kannst du dort fast alles einkaufen – nutze diese Gelegenheit.

Etappe 6: Napp - Nusfjord (17km und 600hm)
Nimm in der Früh gleich den Bus beim Bus stop Leknes sentrum zum Bus stop Napp mit dem Bus 742 oder 300. Dich erwartet eine anstrengende und anspruchsvolle Küstenetappe bis nach Nusfjord, einem idyllisch gelegenen Fischerdorf. Unterwegs musst du wieder einige abschüssige Passagen überwinden, die jedoch seilversichert sind. Außerdem gibt es Stellen, an denen du eine Leiter erklimmen musst. Der Weg ist jedoch durchgehend markiert.
Bevor du die Küste verlässt, kannst du noch einen Abzweiger zur Storbathellaren-Höhle machen. Sie ist eine historisch bedeutsame Höhle auf den Lofoten und bekannt als eine der ältesten Siedlungen der Inseln mit archäologischen Funden, die bis zu 6.000 Jahre zurückreichen. Der Zugang ist felsig. Außerdem kommst du direkt an der kleinen Ortschaft Åndopen vorbei.
Nach einem kurzen Abschnitt durch das Landesinnere erreichst du den wunderschönen Morpheus Beach, der von einem imposanten Bergkessel umhüllt ist – sehr sehenswert! Anschließend folgst du dem Pfad in Richtung Süden, der schließlich in eine Straße übergeht und dich bis nach Nusfjord führt.
Es gibt nur sehr wenige feste Unterkünfte in Nusfjord. Falls alle belegt sind, ist Wildcampen die beste Option. Ein öffentliches WC ist jedoch vorhanden.
Tipps für Nusfjord
Abendessen in einem guten Fischrestaurant
Wanderung zum Mellomvatnet
Spaziergang auf der Nusfjord-Promenade

Etappe 7: Nusfjord - Ramberg (19km und 210hm)
Ich hatte eine wundervolle Nacht im Zelt. Es war vollkommen ruhig, und ich konnte den Geräuschen der Natur zuhören sowie Naturbeobachtungen aller Art machen. Am meisten genoss ich jedoch die Stille.
Heute folgt wieder ein kurzer Küstenabschnitt – naturbelassen, felsig und etwas abschüssig, mit einer Seilversicherten Stelle –, bis du schließlich die Straße erreichst und in Nesland ankommst.
Bis zur Straße kommst du noch an ein paar Highlights vorbei:
Der weitere Verlauf entlang der Straße ist leicht, aber aussichtsreich. Du kommst dabei immer wieder an ein paar schönen Stränden vorbei. Ansonsten gibt es keine größeren Highlights. Achte auf der Straße unbedingt wieder auf den Verkehr. Du kannst dir aber auch eine Mitfahrgelegenheit suchen.
In Ramberg gibt es feste Unterkünfte, einen Zeltplatz und eine Versorgungsmöglichkeit. Außerdem kannst du dort am nächsten Morgen gleich den Bus über die Brücke nehmen. Die nächsten zwei Tage verbringst du wieder ohne feste Unterkünfte, ausgenommen natürlich, wenn du eine Schutzhütte nutzt. Decke dich daher unbedingt wieder mit ausreichend Lebensmitteln ein.
Tipps für Ramberg:
Nubben - scenic spot
Spaziergang am Ramberg Beach
Tipp: Von Ramberg aus kann ich die anspruchsvolle Bergtour (T4) auf den 696 Meter hohen Moltinden empfehlen. Nur bei klarer Sicht und gutem Wetter möglich – schwere Bergtour! Der 483m hohe Flakstadtind ist bedeutend leichter (T1), aber auch weiter weg. Du benötigst hierfür einen Tag mehr.
Tipp: Du kannst auf dieser Etappe auch gleich zur Fredvanghytta weiterreisen und dort deine Nacht verbringen.


Etappe 8: Ramberg - Selfjord Bay (18km und 680hm)
Nimm in Ramberg beim Bus stop Ramberg wieder den Bus 771 bis zum Bus stop Fredvang nord. Die Fahrt dauert nur etwa 20 Minuten. Starte so früh wie möglich, denn es gibt wieder viel zu entdecken.
Folge anschließend dem Trail und begib dich weiter zum Kvalvika Beach Trail Head. Dort tauchst du in ein faszinierendes Wandergebiet ein. Dein nächstes großes Highlight ist der 543 Meter hohe Ryten, ein beliebtes Ausflugsziel. Genieße von oben die Aussicht auf den Kvalvika Beach, den du nach dem Abstieg vom Ryten durchquerst. Der Abstieg zum Strand ist felsig. Nach dem Kvalvika Beach verläuft der Trail entlang der Klippen und führt dich zur nächsten Schlüsselstelle, die Trittsicherheit und Konzentration erfordert. Dort musst du an seilversicherten Passagen deine Hände einsetzen.
Die weitere Wanderung verläuft durch ein landschaftlich äußerst sehenswertes Gebiet, bis du schließlich in Selfjord ankommst, wo dich die DNT Selfjordhytta erwartet. Dort gibt es auch einen kleinen Bereich zum Zelten.
Genieße am Abend die Stille, die Geräusche der Natur und vielfältige Naturbeobachtungen aller Art.

Etappe 9: Selfjord Bay - Kirkefjord Ferry Terminal weiter mit der Fähre zum Tennesvann kraftverk (Abfahrt meistens um 15 Uhr) - DNT Munkebu (23km und 1150hm)
Starte wieder früh, denn du musst rechtzeitig in Kjerkfjorden bei der Fähre sein. In der Regel fährt sie am Nachmittag um 15 Uhr ab. Sei daher am besten gegen 13 Uhr vor Ort, dann sollte sich alles gut ausgehen. Bedenke außerdem, dass die Fähre nur einmal pro Tag fährt. Nach einer kurzen, einfachen Wanderung über den Strand folgt ein Anstieg mit der Überquerung einer Scharte. Direkt danach erreichst du einen kurzen Höhenweg sowie eine weitere Schartenüberquerung. Anschließend beginnt der Abstieg nach Kjerkfjorden, einem kleinen, isolierten Fischerdorf, das ausschließlich per Fähre erreichbar ist.
Nimm dort die Fähre beim Kirkefjord hurtigbåtkai.
Achtung: Du musst dem Fährmann ausdrücklich sagen, dass du zum Kraftwerk möchtest – andernfalls fährt die Fähre dort nicht hin. Die Überfahrt dauert etwa 30 Minuten. Vom Kraftwerk aus wartet nochmals ein anspruchsvollerer Anstieg über felsiges Gelände auf dich. Du wirst jedoch mit einer unglaublichen Aussicht auf die Bergwelt belohnt, die auf diesem Abschnitt sicher zu den schönsten der gesamten Tour zählt. Es gibt hier zahlreiche Bergseen sowie den höchsten Berg der Lofoten.
Wenn du am nächsten Morgen den 1029 Meter hohen Hermannsdalstinden (T5) besteigen möchtest, kannst du dein Zelt am Ende der Etappe aufschlagen. Andernfalls bietet sich die DNT Munkebu Schutzhütte zur Übernachtung an (Achtung: Die Schutzhütte ist momentan geschlossen).
Alternativ kannst du auch den 770 Meter hohen Munken nordtopp (T4) besteigen, der ebenfalls eine grandiose Aussicht bietet. Für mich waren diese Bergtouren allerdings zu schwierig. Für die Besteigungen lassen viele Wanderer ihre schwere Ausrüstung beim Zeltplatz zurück.

Etappe 10: DNT Munkebu - Ågvatnet (14km und 650hm)
Ich hoffe, du hast dort ebenfalls eine so schöne und ruhige Nacht wie ich sie erleben durfte. Die Luft war kühl, aber sauber und klar, und man konnte die Natur förmlich spüren. Die Bergwelt ist hier äußerst rau, doch der Abstieg ist eigentlich gar nicht so schwierig, wie es die umliegende Landschaft zunächst vermuten lässt. Es gibt jedoch eine seilversicherte Stelle die Aufmerksamkeit erfordert.
Kurz vor Sørvågen kommst du am Sørvågen-Fossefall vorbei. Von dort kannst du deine Tour noch um die Besteigung des 490 Meter hohen Tindstinden (T3) erweitern, solltest dein schweres Gepäck dafür jedoch zurücklassen. In Sørvågen gibt es einen kleinen, aber teuren Einkaufsladen, zahlreiche Unterkünfte sowie ein ausgezeichnetes Restaurant. Anschließend geht es über die Straße weiter nach Å i Lofoten. Å i Lofoten fand ich äußerst sehenswert – plane dir dafür unbedingt ausreichend Zeit ein.
Tipps für Å i Lofoten:
Tipp: Am Ågvatnet-See findest du schöne Möglichkeiten zum Wildcampen. Alternativ kannst du dort auch den vorhandenen Unterstand nutzen.

Etappe 11: Ågvatnet - Å i-Lofoten (12km und 770hm)
Bei der letzten Etappe musst du einen sehr steilen Pass (T4) überqueren und anschließend über extrem steiles Gelände absteigen. Schließlich erreichst du den Strand am Stokkvikvatnet-See sowie die Stokkvika-Bucht. Danach musst du denselben Weg wieder zurückgehen, diesmal jedoch auf der anderen Seite des Agvatnet. Zuvor kannst du noch den Aussichtspunkt am Agvatnet mitnehmen. Deine Tour endet schließlich bei der Busendstation in Å auf den Lofoten. Wenn du es geschafft hast: Gratulation – du hast meinen vollen Respekt verdient. Es ist nämlich keine leichte Reise, vor allem bei schlechtem Wetter.
Zur optimalen Vorbereitung auf deine Wanderungen empfehle ich dir die Workouts auf meinem YouTube-Kanal.
Beste Reisezeit zum Trekking auf den Lofoten
Wenn du die raue Küsten- und Berglandschaft der Lofoten zu Fuß erleben willst, eignen sich nach meiner Einschätzung besonders die Monate Juni bis September. In diesem Zeitraum sind die meisten Trails schneefrei, die Tage lang und die Bedingungen insgesamt am stabilsten. Die Temperaturen sind meist mild, oft zwischen 10 und 18 Grad, und die Wege gut begehbar. Allerdings ist dies auch die touristischste Phase, besonders rund um bekannte Orte wie Reine oder Å. Auf abgelegenen Etappen findest du dennoch immer wieder Ruhe und Einsamkeit.
Im Spätsommer und Frühherbst (Ende August bis September) kehrt langsam mehr Stille ein. Die Farben werden weicher, das Licht dramatischer, und die Landschaft wirkt noch ursprünglicher. Gleichzeitig steigt jedoch das Risiko für wechselhaftes Wetter, Regen und erste Stürme. Schneefall in höheren Lagen ist gegen Ende September nicht ausgeschlossen.
Unabhängig von der Jahreszeit gilt: Das Wetter auf den Lofoten kann sich sehr schnell ändern. Du benötigst daher hochwertige, wasserdichte Wanderschuhe, warme und regenfeste Kleidung im Zwiebelsystem, eine zuverlässige Campingausrüstung, Stirnlampe (trotz langer Tage), Powerbanks sowie ausreichend Essen.

Weitere Informationen für die Lofoten Durchquerung
Im Folgenden habe ich dir einige nützliche Informationen für die lange Lofoten Durquerung aufgelistet:
Geld: Ich konnte überall bargeldlos bezahlen. Ich empfehle aber, wie immer, etwas Bargeld mitzunehmen. Norwegische Kronen kannst du jedoch nicht außerhalb von Norwegen umtauschen, da die norwegische Zentralbank dies nicht mehr zulässt. Solltest du am Ende noch Bargeld übrig haben, kannst du es zum Beispiel an einem Automaten am Flughafen wieder umtauschen.
Handyempfang: In den Bergen nicht immer vorhanden.
Notrufnummer: Unter der Nummer 112 (europaweiter Notruf) können Menschen in Notsituationen in allen EU-Mitgliedsstaaten gebührenfrei die Notrufzentralen von Rettungsdienst, Feuerwehr oder Polizei erreichen. Auch alle Bergsportlerinnen und Bergsportler wählen unterwegs diese Nummer.
Wildcampen: Ist auf den Lofoten grundsätzlich gestattet. Beachte jedoch, dass es an manchen Stellen Verbote gibt.
Verpflegung: Hier eine Auflistung der Orte, an denen du Essen einkaufen kannst:
Stage 2 – Sandsletta Camping (Restaurant / Shop)
Stage 3 – Svolvær (Stadt)
Stage 5 – Leknes (Stadt)
Stage 6 – Nusfjord (Dorf)
Stage 7 – Ramberg (Dorf)
Stage 11 – Å (Dorf)
Gaskartusche: Gas habe ich mir auf der Durchreise zum Startpunkt in Svolvær gekauft. Dort gibt es mehrere Outdoorshops, zum Beispiel:
Taxi: In Svolvær gibt es einen zentralen Taxistand, welchen du hier findest. Zusätzlich steht dir mit Svolvær Taxi auch ein Onlineanbieter zur Verfügung.
Wasser: Gibt es entlang des Trails immer wieder, etwa bei kleinen Wasserfällen, Seen oder in Unterkünften.

Packliste fürs Trekking auf den Lofoten
Hier stelle ich dir die wichtigste Wanderausrüstung vor, die ich persönlich besitze, ausgiebig getestet habe und auch selbst gekauft habe. Bei meiner Ausrüstung lege ich großen Wert auf das Gewicht, die Qualität und den Preis. Sie sollte sich bei längeren Touren komfortabel anfühlen und gleichzeitig leicht sein. Die Ausrüstung für Damen kann ich ebenfalls empfehlen, da meine Frau diese verwendet, und sie ist im Wesentlichen die gleiche wie die für Männer.
Achtung: Bitte beachte, dass die Wanderausrüstung allgemein gehalten ist und je nach Jahreszeit sowie individuellen Bedürfnissen angepasst werden sollte!
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Kleidung
WanderschuheÂ
Â
Kurze Wanderhose
Lange Wanderhose
Funktionsshirt
Hybridjacke
Fleece-Jacke
Regenjacke
Funktionsunterwäsche
Wandersocken
Weitere Wanderausrüstung:
• SonnenkappeÂ
• WasserfilterÂ
• IsomatteÂ
• SchlafsackÂ
• Hütten-SchlafsackÂ
• Notfall-Biwak
Wanderrucksack (ca. 60 Liter oder je nach Bedarf)
von EXPED - leider nicht auf Amazon verfügbar.
• Rucksack - Ospray (War mein alter und ist auch gut)
Technik und Orientierung:
• KompassÂ
• Power BankÂ
• KopflampeÂ
• ggfs. GPS-Gerät oder GPS-Uhr
• ggfs. Fernglas
Verpflegung:
• Nahrung nach Bedarf
• Energie-Gel
• Süßigkeiten zur Aufrechterhaltung der Moral :)
• Gaskocher (Jet Boil)
• Vitamine/Magnesium
Gesundheit & Erste Hilfe:
• BlasenpflasterÂ
• TapeÂ
• Notfall-Biwak
• Klopapier
• ZeckenzangeÂ
Sonstiges:
• Pass/Versicherungsausweis
• Bargeld/Kreditkarte
• FeuerstahlÂ
• Gaskartusche
Filmische Ausrüstung:
• Kamera
• 14mm LensÂ
• 24-105mm LensÂ
• DrohneÂ
• Stativ
• Camera clip

Lofoten Durchquerung GPX
Die GPX-Datein gibt es bei folgenden Anbietern zum Download.
Outdooractive: https://out.ac/3xAkep

FAQ – Häufige Fragen zum Trekking und zur Lofoten-Durchquerung
Gibt es entlang des Weges genügend Wasser?
Ja es gibt es entlang des Trails immer wieder Wasserstellen, etwa bei kleinen Wasserfällen, Seen oder in Unterkünften.
Wie komme ich am besten zu den Lofoten?
Am einfachsten erreichst du die Inselgruppe über den Flughafen Harstad/Narvik (EVE) in Evenes. Von dort aus kannst du bequem mit Bus oder Taxi zu deinem Startpunkt gelangen.
Muss ich auf der Lofoten-Durchquerung viel auf Straßen laufen?
Ja, auf der Lofoten-Durchquerung sind einige Strecken entlang von Straßen unvermeidlich. Diese Abschnitte können jedoch größtenteils durch Busfahrten umgangen werden.
Wo startet die Lofoten-Durchquerung?
Sie startet direkt am Matmora-Delpen Trailhead in der Nähe von Delp.
Wie ist der Handyempfang beim Trekking auf den Lofoten?
In den Bergen gibt es keine durchgehende Netzabdeckung.
Kann man die Lofoten Durchquerung alleine gehen?
Nein, man sollte den Weg mindestens zu zweit absolvieren, da er anspruchsvolle Abschnitte enthält.
Was ist die Durchquerung der Lofoten?
Die Lofoten-Durchquerung ist eine anspruchsvolle Trekkingroute, die sich über mehrere Inseln der Lofoten erstreckt. Der Trail führt über Bergpässe, ausgesetzte Grate, einsame Strände und durch traditionelle Fischerdörfer. Klassisch ist die Durchquerung in 11 Etappen unterteilt. Einzelne Abschnitte sind alpin geprägt und bewegen sich im Schwierigkeitsgrad bis T3, weshalb Trittsicherheit, gute Orientierung und Trekkingerfahrung erforderlich sind.
Kann ich beim Trekking auf den Lofoten in Hütten übernachten?
Ja, unterwegs kannst du in den Schutzhütten des Norwegischen Trekkingverbands (DNT) übernachten. Eine Reservierung ist nicht erforderlich, du kannst also spontan dort bleiben.
Gibt es eine Fährverbindung auf der Lofoten-Durchquerung?
Ja, auf Etappe 9 musst du von Kjerkfjorden zum Tennesvann-Kraftwerk in Forsfjorde übersetzen.
Wie schwierig ist die Durchquerung der Lofoten?
Die Lofoten-Durchquerung ist anspruchsvoll – steile Anstiege, ausgesetzte Grate und wechselhaftes Wetter machen Trittsicherheit, Orientierung und Ausdauer nötig.
Wie lang ist die Lofoten Durchquerung und wie viele Tage braucht man?
Der Trail ist 172 km lang und du benötigst in der regel 11 Tage dafür.
Gibt es gefährliche Abschnitte auf der Lofoten Durchquerung?
Ja nach dem Kvalvika Beach gibt es eine Abschnitt an den Klippen entlang der seilversichert ist. Sehr anspruchsvoll ist außerdem auf der 3 Etappe der pipeline-Aufstieg.
Wann ist die beste Zeit für die Durchquerung der Lofoten?
Die beste Zeit für die Lofoten-Durchquerung ist Juni bis September.
In diesen Monaten sind die Trails größtenteils schneefrei, die Tage lang und hell, und das Wetter ist vergleichsweise stabil.
Ist Wildcampen beim Trekking auf den Lofoten erlaubt?
Ja. Wildcampen ist auf den Lofoten grundsätzlich erlaubt. Beachte das Jedermannsrecht, meide Privatgrundstücke und Naturschutzgebiete. Ideal sind abgelegene Strände, Wiesen oder Hochflächen. Alternativ kannst du DNT-Schutzhütten oder Campingplätze nutzen.
Kann man auf den Lofoten bargeldlos bezahlen?
Ja, überall ist bargeldloses Bezahlen möglich. Ich empfehle aber, wie immer, etwas Bargeld mitzunehmen.
Gibt es auf dem Trail einen Empfang mit dem Mobiltelefon?
In den Bergen gibt es nicht überall Handyempfang.
Welche Notrufnummer benötige ich für die Durchquerung der Lofoten?
Unter der Nummer 112 erreichst du europaweit gebührenfrei die Rettungsdienste, Feuerwehr oder Polizei.
Wo kann man auf der Lofoten Durchquerung unterwegs Essen einkaufen?
Stage 1: Sandsletta Camping (Restaurant / Shop)
Stage 2: Svolvær (Stadt)
Stage 4: Leknes (Stadt)
Stage 5: Nusfjord (Dorf)
Stage 6: Ramberg (Dorf)
Stage 10: Ã… (Dorf)
Wo kann man Gas für Campingkocher kaufen?
Gaskartuschen bekommst du in Svolvær. Dort gibt es mehrere Outdoorshops.
Gibt es Taxis auf den Lofoten?
In Svolvær gibt es einen zentralen Taxistand. Zusätzlich steht der Onlineanbieter Svolvær Taxi zur Verfügung.
Wie buche ich ein Busticket auf den Lofoten?
Am besten buchst du dein Ticket vorab über die landeseigene REIS-App. So sicherst du dir einen Platz und hast die Route direkt digital verfügbar.
Für wen ist die Überquerung der Lofoten geeignet?
Für Wanderer die bereits Erfahrung im alpinen Wandern haben und schwindelfrei sind.

Erfahrungen und Fazit meiner Lofoten-Trekkingreise
Die Lofoten-Durchquerung war für mich ein unvergessliches Abenteuer voller spektakulärer Highlights. Ich wanderte über steile Grate, vorbei an glitzernden Bergseen, einsamen Stränden und durch traditionelle Fischerdörfer, die ihren ursprünglichen Charme bewahrt haben. Immer wieder bot sich die Gelegenheit, die atemberaubende Küstenlandschaft und die raue Bergwelt aus neuen Perspektiven zu erleben. Besonders die Sonnenauf- und -untergänge, die spiegelnden Fjorde und die vielen Wasserfälle bleiben unvergesslich.
Unterwegs konnte ich auch die norwegische Kulinarik genießen: frischer Fisch, direkt aus den Fjorden, köstliche Meeresfrüchte und lokale Spezialitäten in kleinen Dörfern, oft serviert von den unglaublich freundlichen Menschen, die einem mit Tipps und Geschichten zur Seite standen.
Manchmal war das Wetter herausfordernd – Regen, Wind und rutschige Wege verlangten volle Konzentration. Abends, nach langen Etappen, genoss ich die Ruhe in der Natur oder in kleinen Schutzhütten. Die frische, klare Luft, die Stille der Nacht und das Gefühl, vollkommen in der Wildnis zu sein, machten jede Anstrengung wett. Jede Etappe war eine Mischung aus Herausforderung und tiefer Verbundenheit mit der Natur – gespickt mit unzähligen Highlights.
Wie immer würde ich mich über ein Feedback über eine meiner Kanäle sehr freuen.
Gerne kannst du mir hier auch ein Kommentar hinterlassen.

Ein herzliches Hallo, ich bin der Christian, Chef-Globetrotter dieser Seite und begeisteter Abenteurer, Wanderer und Filmemacher. Ich liebe es neue Wege zu bestreiten und Menschen damit zu inspirieren und teile gerne mein erworbenes Wanderwissen mit dir! Meine Videos findest du außerdem auf YouTube! Auf meinem Blog findest du als Anfänger oder Profi Tipps zu den größten und schönsten Wandertouren die es gibt. Ich möchte den Menschen Mut machen, die Welt als Wanderer zu erkunden, egal ob auf dem Land, durch den Wald oder in den Bergen. Ganz nach dem Motto: Wer nicht wandert hat die Welt noch nicht gesehen,Â
Auf meinem Blog schreibe ich außerdem über Wanderzeug, dass richtige Gipfeltraining und Naturschutz sowie Tipps und Infos zum Thema wandern.



